Indoor-Frühling

Dankbare Tulpe

Also jedes Jahr – konkret in der letzten Woche im August – bin ich ziemlich bedient, wenn ich im Supermarkt die ersten Spekulatius und Schoko-Weihnachtsmänner kaufen kann. Damit ist klar: Der Sommer ist vorbei; vielleicht gibt es ja einen warmen, sonnigen und farbenfreudigen Herbst; aber es wird auch bald Weihnachten. Nee – da will sich wirklich keine Vorfreude einstellen.

Aber wenn ich im Januar schon Tulpen, Hyazinthen, Krokusse usw. kaufen kann und die erste Oster-Deko in den Blumengeschäften zu sehen ist, dann stört mich das ganz und gar nicht. Dann denke ich nur noch: Der Winter ist bald geschafft. Die Tage werden länger und irgendwann wird es auch wärmer. Noch bevor die ersten Blumen aus der kalten Erde wachsen, hole ich mir den Frühling in die Wohnung.

Hyazinthen sind dabei nicht gerade meine erste Wahl, da sie doch sehr stark riechen. Das kann auf Dauer ganz schön die Nerven anstrengen. Ich kaufe mir lieber einen Strauß Tulpen. Am besten jede Woche eine andere Farbe. Damit sie schön lange halten, schneide ich zunächst immer ein bisschen vom Stiel ab (ca. 1 bis 2 cm) und danach werden sie eingeschnitten – wie man es bei Rosen machen würde. Die Tulpen sollten nicht zu viel Wasser in der Vase haben (viertel gefüllt). In das Wasser kommt nichts weiter hinein – kein Zucker, kein Aspirin, kein Wundermittel. Ich kontrolliere nur ab und zu, ob noch genug Wasser in der Vase ist. So halten sich die Tulpen meist ein ganze Woche und man kann ihnen sogar beim Wachsen zusehen.

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