Der Wildkräuter-Kochkurs (1)

Noch keine üppige Ausbeute - trotzdem schon voller Aroma und Vitamine.

Löwenzahn, Giersch, Vogelmiere

Lange musste ich mich gedulden und nun habe ich die ersten zweieinhalb Stunden Kochkurs „Kochen mit Wildkräutern“ hinter mir. Was für ein entspannter Abend, bei dem es um die richtige Ernährung (man kann es nicht oft genug hören) und eine erste Einführung in die Wildkräuterküche ging! In sehr netter Runde haben wir uns danach mit sehr leckeren Sachen bekocht. Wichtig beim gemeinsamen Essen: Man fängt zunächst bei der Rohkost an und arbeitet sich dann zum warmen Gericht vor. Geschmeckt hat uns folgende „Menüfolge“: ein Frischkorngericht; Spitzkohlsalat; Partysemmeln wahlweise mit Wildkräuterbutter oder süßer Dattelcreme; Dinkelnockerl-Suppe mit Kräutern und dazu gedünstetes Gemüse.

Auf die Wildkräuter werden wir uns wohl erst in zwei Wochen „stürzen“ können. Es gibt einfach noch nicht so viele Kräuter – was dem langen Winter geschuldet ist. Ein paar Bilder vom „Erstkontakt“ mit Wildkräutern und Getreidemühle gibt es bei Google+.

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9 Antworten zu “Der Wildkräuter-Kochkurs (1)

  1. Wir müssen von der Schule her ein Herbarium machen und da kam mir die Idee, mit Wildkräutern zu kochen! Mit der Vogelmiere will ich noch etwas ausprobieren… Mal schauen was draus wird.
    Liebe Grüsse

    • Eine sehr schöne Idee: Die Natur zu sehen, zu verstehen, zu genießen…:)
      Zur Vogelmiere noch ein Tipp: Die Blütenköpfe eignen sich ganz hervorragend als (essbare) Deko. Sieht sehr zart und auch lecker aus. Ich habe mir im Kurs auch sagen lassen, dass die Vogelmiere mehr Vitamin C als jeder andere grüne Salat hat.

      Viel Spaß bei Deinem Projekt! Herzliche Grüße!

  2. Ich gucke jetzt schon immer links und rechts und warte auf die frühen Wilden, die letztes Jahr, als ich mein Buch „Essbare Wildpflanzen“ (AT Verlag) gekauft habe, schon „durch“ waren.

    • Die frühen Wilden sind/ist – zumindest in unserer Gegend – zur Zeit tatsächlich „nur“ die Vogelmiere. Sie hat einen sehr hohen Vitamin C Gehalt (mehr als der grüne Salat!). Die lässt sich super in der Kräuterbutter verarbeiten oder einfach dem Salat beigeben. Die kleinen Blüten der Vogelmiere lassen sich gut für essbare Deko verwenden. Ich freue mich aber auch schon auf mehr Wilde!

      • Ich esse leider fürchterlich ungern Salat. Ich freue mich schon wie verrückt auf den Japanischen Riesenknöterich. Den hab ich letztes Jahr mit Bio-Orangen zu leckerer Konfitüre verarbeitet. Die wird wiederholt!
        Aber Vogelmiere zum Drüberstreuen probiere ich aus. Ist die nicht furchbar sandig? Wie putzt du die??

      • Gut waschen reicht normalerweise. Beim Sammeln kannst Du auch schon darauf achten, wie versandet die Vogelmiere ist.

      • Gibt es in Deinem Blog das Rezept zu dieser interessanten Konfitüre?

      • Nö, ist ohne Rote Bete ;o)
        Einfach halb und halb Knöterich und Orangen, diese tw. mit dünn geschnittener Schale. Gelieren, wie du es immer machst.

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