Archiv der Kategorie: Allgemeines

Die Ruhe vor dem Sturm…

So kann das ja wirklich nicht weitergehen! Entweder ganz oder gar nicht!

Wir machen uns gerade Gedanken, wie wir unseren Blog in Zukunft gestalten wollen… und brauchen dafür noch ein bisschen Zeit.

Danke fürs Warten und neugierig bleiben!

Mission Hauswirtschaft in Mission

Schneller gesunder Nachtisch für Kinder

Obstkompott

Gesunder süßer Nachtisch

Herbstzeit ist Erntezeit, auch wenn die spätsommerlichen Augustäpfel schon den ersten Apfelhunger gestillt haben, sind die meisten Apfelsorten nun im September/Oktober so richtig erntereif. Auch die Birnen fallen von den Bäumen und sind so überreif, dass sie kaum zu lagern sind.
Also wird ganz schnelles klassisches Fallobst-Kompott gekocht. Es ist himmlisch einfach, lecker und frisch. Klar sind nicht mehr so viele Vitamine nach dem aufkochen drin, aber ich weiß wenigstens genau, was drin ist. Nur Obst, Honig und Wasser.

Ob man die Früchte schält oder nicht, sollte man je nach eigener Vorliebe selbst ausprobieren, doch Achtung: Birnen haben meist eine sehr harte Schale. Ich lasse sie immer dran, da ich die Inhaltsstoffe der Schale behalten möchte. Selbst die Kinder essen es gerne so.
Also die Äpfel und Birnen werden nach Bedarf geschält, ausgeschnitten und in kleine daumendicke Stücke geschnitten. Zwischendurch mit dem Saft einer halben Zitrone beträufelt und soweit mit Wasser aufgegossen dass sie gerade ganz locker im Wasser schwimmen können. Dann kommen 2-3 Eßlöffel Honig, eine Prise Nelkenpulver und nach Geschmack zwei bis drei Brisen Zimt dazu. Das ganze wird kurz aufgekocht und höchstens fünf Minuten – je nach gewünschter Bissfestigkeit – köcheln lassen.
Nach dem abschmecken solang es noch heiss ist, entscheidet jeder selbst wieviel Honig oder brauner Rohrzucker noch dazu kommt.
Serviert wird mit selbstgekochter Vanillesoße-oder Pudding.

Sollte es sehr viel Apfelkompott geworden sein, kann es ganz einfach in sterilisierten Schraub-Einweckgläsern eingeweckt werden. Es muss heiss in die Gläser gefüllt werden, 2cm müssen bis zum Rand frei bleiben, damit sich das Vakuum bilden kann. Mit frischem Küchentuch eventuelle Kleckse vom Rand wischen. Schraubdeckel drauf, umdrehen und kopfüber langsam abkühlen lassen.
Die Gläser können ganz einfach sterilisiert werden: Gut abgewaschene Gläser mit den abgeschraubten Deckeln einige Minuten im Backofen bei 130 grad stehen lassen.

Guten Appetit!

Süßrote Tomaten

Tomatensalat - Coeur de Boeuf

Geschmacksbombe

Das Warten hat sich gelohnt. Durch den kalten Frühling haben sich die Tomaten mit dem Reifen dieses Jahr besonders viel Zeit gelassen. Dafür schmecken sie umso leckerer.
Am besten pur mit nur etwas Meersalz, Olivenöl und frischem Basilikum …  Besonders fruchtig ist die Coeur de Boeuf – oder auch Ochsenherztomate!

Das richtige Futter für heimische Vogelarten

Futterglocke

Futterglocke Marke Eigenbau

Wann sollte man die Vögel im Winter füttern? Erst wenn Schnee und Eis die Erde bedecken und nächtliche Minus-Temperaturen den Boden gefrieren lassen? Ich fürchte, genau so habe ich in der Vergangenheit die heimischen Piepmätze versorgt: Erst bei Minustemperaturen gab es Sonnenblumenkerne und Meisenknödel. Hartnäckig hielt sich die Meinung, dass sich die Vögel sonst nicht mehr auf die Suche nach ihrem „normalen“ Futter machen und Raupen, Regenwürmer usw. verschmähen. Das fand ich immer sehr schade, und hielt mich auch blöderweise daran. Heute empfiehlt u.a. der Naturschutzbund, die Vögel sogar ganzjährig zu füttern und sie so an die Umgebung (Garten, Terrasse, Balkon) zu gewöhnen und sie als Dauergäste zu halten.

Mittlerweile biete ich ab den ersten kalten Spätherbsttagen das erste Futter an. Das ist meist ab Mitte November. Ich kann mich damit rühmen, dass ich im Garten alle möglichen Meisenarten, Kleiber, Rotkehlchen, Amseln, Spatzen, Ringeltauben, Eichelhäher und sogar einen Buntspecht beköstigen darf. Auf der Speisekarte stehen für die Meisen Sonnenblumenkerne und Meisenknödel; Fettfutter zum Ausstreuen und einen Maiskolben für die größeren Vögel und für die Amseln gibt es zusätzlich einen Apfel. Das Fettfutter in einer Futterglocke haben meine Kinder in diesem Jahr zum ersten Mal selbst gemacht (siehe Foto). Das Futter ist so verteilt, dass es für Akrobaten und für „Bodenläufer“ gut zu erreichen ist.

Wichtig ist aber nicht nur das Futter, sondern auch eine Trink- und Badestelle. Dafür sind die Vögel wirklich sehr dankbar!

Wer sich noch ein bisschen mehr belesen will, oder vielleicht auch seltene oder unbekannte Vogelarten an der Futterstelle beobachtet, dem empfehle ich ein kleines, aber gehaltvolles Büchlein für 4,99 Euro: „Vögel füttern im Winter“ von Holger Haag, Kosmos Verlag

Lavendel: Nicht nur eine Urlaubserinnerung

Lavendel liegt in der Luft...

Wie gern erinnere ich mich an unseren Sommerurlaub: Jeden Tag Sonne, die schöne blaue Adria, keine Wolke am Himmel, alles läuft weniger hektisch, es duftet nach Rosmarin, Lorbeer, Lavendel und der uns immer begleitende, beruhigende Gesang der Zikaden. Einfach ideale Bedingungen, um die Seele baumeln zu lassen.

Ist man wieder zu Hause angekommen, möchte man möglichst noch lange vom Urlaub zehren, sich an alle Erlebnisse, Bekanntschaften, an die schmackhafte Urlaubsküche, den einmaligen Sternenhimmel und die wunderbaren Düfte erinnern. Deshalb zählen wir wohl in diesem Jahr auch wieder 300 Fotos (ein Hoch auf die Digitalkamera), vom Strand eingesammelte Muscheln, Muschelbruchstücke, Steine, Hühnergötter, Treibholz, Scherben und nicht zu vergessen Lorbeerblätter und Lavendel zu unseren wertvollsten Urlaubsmitbringseln.

Lavendel gab es in diesem Jahr reichlich und es war auch der richtige Zeitpunkt für die „Ernte“. So haben wir den gerade verblühten Lavendel abgeschnitten (dann entwickelt er den stärksten Geruch) und während unseres Urlaubs trocknen lassen. Zu Hause wurden dann die Blüten vom Stängel abgestreift und in kleine Baumwollsäckchen gefüllt. Die Säckchen habe ich mir aus einem Baumwoll-T-Shirt hergestellt. Dafür einfach entsprechend große Vierecke ausschneiden, eine passende Menge Lavendelblüten darauflegen, und das Ganze dann zu einem Säckchen zusammenschnüren. Diese Duftsäckchen einfach im Kleiderschrank, in den Schubladen der Kommode etc. verteilen. So duftet es noch lange nach Urlaub, beruhigt die Seele und vergrault ganz nebenbei auch noch die Motten im Schrank. Ab und zu sollten Sie das Duftsäckchen leicht „kneten“, so wird wieder neuer Duft verströmt.

Trockene Haut im Winter

Weisses Gold im Bad

Eigentlich haben meine Kinder und ich eine sehr einfache und unkomplizierte Haut. Wäre da nicht der lange Winter hier in Deutschland. Die ständige trockene Heizungsluft, oder der trockene kalte Frostwind: der extreme Wechsel zwischen Warm und Kalt machen die Haut trocken, spröde und gereizt.
Das Gesicht sieht fleckig, fahl und eben einfach nicht so schön gesund aus. Es entwickeln sich sogar an einigen Stellen am Körper kleine trockene Stellen.

Meine Geheimwaffe ist mein weisses Gold – das Salz!
Hört sich erstmal komisch an, ist aber sehr effektiv!

Es muss kein teures Bade-Salz sein, sondern es genügt das handelsübliche Meersalz aus dem Discounter welches ich auch zum Kochen verwende. Meersalz ist weitestgehend naturbelassen und liefert somit noch viele Mineralien im Gegensatz zu dem einfachen Kochsalz.

Immer wenn die KInder baden, gibt es eine Extraportion Salz hinein. (Für eine 1/3 gefüllte 100l-Badewanne sind das ungefähr 150 g für ein Kinderbad.) Es kann ruhig so salzig wie Ostseewasser schmecken. Und die Haut ist nach dem Bad so schön weich und samtig, als wäre sie frisch gecremt. Das kann man auch schon bei den ganz kleinen Babies machen, wenn man nicht zuviel Salz nimmt. Es besteht dann auch nicht die Gefahr, dass es in den Augen brennt, denn unsere Tränenflüssigkeit ist auch leicht salzig und verträgt Salzwasser somit besser, als einfaches Leitungswasser. Einfach darauf achten dass die Haut immer wieder mit dem Salzwasser benetzt wird. Danach die Haut nur trocken Fönen oder lufttrocknen lassen, nicht abtrocknen! Man braucht dann keine Creme oder Lotion mehr, die die zarte Haut meist noch zusätzlich belastet.

Für mich selbst gibt’s das Hardcore-Programm. Im Badewasser werden 300g Meersalz aufgelöst. Ein wenig Salz auf den feuchten Händen verreiben und dann auf das feuchte Gesicht streichen und immer wieder nachfeuchten. Der Körper wird richtig mit Salz abgepeelt: Ein kleines Häufchen auf die feuchte Hand und dann die feuchte Haut einreiben – Dauer und Intensität, je nach Hautempfindlichkeit. Zusatzeffekt: Danach sind auch die Hände wunderbar weich.
Das hört sich jetzt unappetitlich an, aber liegt man nun mindestens eine halbe Stunde in solch einem Salzbad, wird man sehr erstaunt sein, wie grau und trübe das Badewasser wird. Daran erkennt man, wie sehr der Körper durch das Salz im Bad angeregt wird sich über die Haut zu entgiften und zu entschlacken.
In der Sauna potenziert sich die positive Wirkung des Salzes natürlich noch.

Aber auch hierfür benutze ich mein weisses Gold:

Die tägliche Katzenwäsche am Waschbecken für die Kinder.

Im Sommer, wenn die Haut tagsüber ständig mit LSF-Cremes eingerieben wird und all der Staub aus Luft und Sandkasten besonders gut festklebt, ist das tägliche kleine lauwarme Salzwasserbad am Abend die beste Hautbehandlung für die Kleinen.

Für die Mutigen: Wenn sich ein Schnupfen ankündigt, oder wenn morgens die Nase einfach nur trocken ist: einen halb vollen Becher lauwarmes Salzwasser in kleinen Schlückchen auf die hohle Hand gießen und immer wieder mit der Nase einsaugen. Keine Angst es ist nicht so unangenehm wie es sich anhört!

Steigerung: Wenn der Schnupfen schon da ist, bringt eine Nasendusche mit entsprechendem Gerät – gefüllt mit Salzwasser- morgens und abends große Heilerfolge!

Und auch für die Frostbeulen: Kalte Füsse in ein warmes Salzwasser-Fußbad stecken und schon wird der ganze Körper warm!


Weisses Gold im Bad

Indoor-Frühling

Dankbare Tulpe

Also jedes Jahr – konkret in der letzten Woche im August – bin ich ziemlich bedient, wenn ich im Supermarkt die ersten Spekulatius und Schoko-Weihnachtsmänner kaufen kann. Damit ist klar: Der Sommer ist vorbei; vielleicht gibt es ja einen warmen, sonnigen und farbenfreudigen Herbst; aber es wird auch bald Weihnachten. Nee – da will sich wirklich keine Vorfreude einstellen.

Aber wenn ich im Januar schon Tulpen, Hyazinthen, Krokusse usw. kaufen kann und die erste Oster-Deko in den Blumengeschäften zu sehen ist, dann stört mich das ganz und gar nicht. Dann denke ich nur noch: Der Winter ist bald geschafft. Die Tage werden länger und irgendwann wird es auch wärmer. Noch bevor die ersten Blumen aus der kalten Erde wachsen, hole ich mir den Frühling in die Wohnung.

Hyazinthen sind dabei nicht gerade meine erste Wahl, da sie doch sehr stark riechen. Das kann auf Dauer ganz schön die Nerven anstrengen. Ich kaufe mir lieber einen Strauß Tulpen. Am besten jede Woche eine andere Farbe. Damit sie schön lange halten, schneide ich zunächst immer ein bisschen vom Stiel ab (ca. 1 bis 2 cm) und danach werden sie eingeschnitten – wie man es bei Rosen machen würde. Die Tulpen sollten nicht zu viel Wasser in der Vase haben (viertel gefüllt). In das Wasser kommt nichts weiter hinein – kein Zucker, kein Aspirin, kein Wundermittel. Ich kontrolliere nur ab und zu, ob noch genug Wasser in der Vase ist. So halten sich die Tulpen meist ein ganze Woche und man kann ihnen sogar beim Wachsen zusehen.