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Gebäck für jede Jahreszeit

Foto: Spritzgebäck

Frisch gebackenes Spritzgebäck…oh es riecht gut…

Kekse und Plätzchen gehen immer – nicht nur an Weihnachten. Um deshalb immer einen kleinen Vorrat für jede spontane Kaffeerunde oder für die Kinder zu haben, backe ich ab und zu Spritzgebäck. Es lässt sich gut in einer Blechdose lagern und schmeckt das ganze Jahr über. Spritzgebäck ist nicht unbedingt ein typisches Weihnachtsgebäck.

Mein Rezept für Spritzgebäck:

300 g weiche Butter (nicht geschmolzen)
250 g Puderzucker
125 g Speisestärke
1/8 Liter Milch
die abgeriebene Schale einer Zitrone
500 g Mehl
Bei Bedarf: Kuvertüre für Glasur

Den Teig gut verkneten – per Hand oder mit dem Knethaken der Küchenmaschine. Der Teig kann sofort verarbeitet werden oder aber auch noch für ein paar Stunden im Kühlschrank ruhen, um so besser lässt er sich später weiter verwenden.

Ist der Teig so’n Zwischending zwischen fest und geschmeidig, kann er entweder durch den Spritzbeutel oder auch durch den Fleischwolf, mit Spritzgebäck-Einsatz gedreht und aufs Blech gebracht werden. Die Kekse können verschiedene Formen haben: Stangen, S-Form, Kringel/Kreise.
Gebacken werden sie – wie alle anderen Kekse/Plätzchen – bei ca. 175 Grad (Umluft 150 Grad) bis sie ein wenig braun geworden sind. Das sind meist ca. 10 Minuten.

Mir persönlich schmeckt das Spritzgebäck so am besten. Wenn Sie oder Ihre Kinder mögen, dann kann man natürlich noch ein bisschen Schokolade (flüssige Kuvertüre) über das Gebäck ziehen.

Viel Vergnügen mt diesem wirklich sehr leckeren Gebäck und wenn Sie jetzt noch einmal nachlesen möchten, was der Unterschied zwischen einem Plätzchen und einem Keks ist, dann können Sie dies hier tun.

Chouquettes zum Selbermachen

Leckeres Gebäck für Zwischendurch

Diese leckeren Mini-Windbeutel gehören in jede gute französische Provinz- oder Kiez-Bäckerei und werden an der Ladentheke neben frischen Crêpes und Madeleines von überaus netten Verkäuferinnen präsentiert. Chouquettes sind besonders beliebt bei Kindern und Jugendlichen,  aber auch Erwachsene können ihnen kaum widerstehen.

Normalerweise wird das kleine Gebäck mit groben Zucker bestreut – ich habe hier zur Abwechslung einfach Puderzucker genommen. Das Rezept ist denkbar einfach und Ihre Kinder werden mit Sicherheit viel Spaß daran haben. Außerdem lässt sich mit dem Ergebnis oft ziemlich Eindruck schinden!

Sie brauchen für 4-5 Personen:

25 cl Wasser
80 g Butter
1 Esslöffel Zucker
1/2 Teelöffel Salz
3 Eier
125 g Mehl
groben Zucker oder Puderzucker zum Bestreuen

Heizen Sie den Ofen auf 200° C vor. Geben Sie Butter, Wasser, Zucker und Salz in einen kleinen Kochtopf mit dickem Boden. Erhitzen Sie die Mischung, bis alles vermischt und geschmolzen ist und die ersten Blasen entstehen. Stellen Sie dann die Temperatur auf kleine Flamme herunter.

Geben Sie jetzt das gesamte Mehl hinzu und rühren Sie kräftig mit einem Holzlöffel, bis sich eine elastische Teigkugel ergibt, die sich leicht von den Rändern des Topfes ablöst.

Jetzt kommen die Eier. Nehmen Sie den Topf vom Feuer und geben Sie jedes Ei einzeln hinzu. Rühren Sie dabei beständig weiter, bis alle Eier gut vom Teig aufgenommen wurden. Der Teig muss zugleich fest und geschmeidig sein. Formen Sie nun daraus kleine Kugeln, die Sie anschließend auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Einfacher geht es, wenn Sie zum Formen der Kugeln zwei Löffel verwenden. Achten Sie darauf, ausreichend Abstand zwischen den Kugeln zu lassen, da sie beim Backen stark aufgehen.

Das Ganze muss jetzt 15 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Ofen. Danach reduzieren Sie die Temperatur auf 175°C und lassen die Chouquette noch einmal 10-15 Minuten backen, je nachdem, ob Sie sie hell oder kräftig goldbraun mögen. Mit diesem letzten Schritt soll auch verhindert werden, dass die Chouquettes zusammenfallen, wenn sie aus dem Ofen kommen. Sobald sie das Gebäck herausgenommen haben, bestreuen Sie es nur noch mit dem Zucker – und fertig!

Osterhasen-Muffins

Osterhasen-Muffins

Open Air-Kaffee & -Kuchen

Ich finde, langsam wird es Zeit, dass auch die Osterschokolade aus dem Kühlschrank und den Süßigkeiten-Vorratsdosen, -tellern, -schüsseln etc. entweder sofort reduziert wird oder ganz verschwindet.

Wegschmeißen gibt es nicht, also wird die Schokolade (reine Vollmilch oder dunkle) von mir entweder für ein Mousse oder einen Kuchen verbraucht. Dieses Mal gab es leckere „Osterhasen-Muffins“, die wir uns am ersten wirklich sonnigen und dazu noch arbeitsfreien Tag in diesem Jahr im Garten schmecken ließen!

Rezept:
„Trockene“ Zutaten: 200 g Mehl, 1 Päckchen Schoko-Puddingpulver, 2 ½ TL Backpulver, ½ TL Natron, Osterschokolade (ich hatte nur Vollmilch-Osterhasen: 2 große und 4 kleine; habe sie leider nicht gewogen)
„Feuchte“ Zutaten: 1 Ei, 140 g Zucker, 80 ml Pflanzenöl, 250 g Buttermilch oder 250 g Naturjoghurt
Backofen: 180 Grad (bitte vorheizen) und ca. 25 – 30 Minuten backen

Damit die Muffins schön locker werden und im Backofen ihre Größe fast verdoppeln können, werden die Zutaten folgendermaßen vermischt:
Die trockenen und feuchten (inkl. Zucker) Zutaten getrennt voneinander gut vermischen bzw. verrühren. Dann beide Mengen mischen, aber nur solange, bis die trockenen Zutaten auch feucht sind (das geht sehr schnell). Sollte die Masse doch ein wenig zu feucht (fast flüssig) geraten sein, kann man noch ein bisschen Mehl hinzugeben.
Dann sofort in die Muffin-Form (am besten inkl. der Muffin-Papierförmchen; damit erspart man sich das Einfetten) und ab in den Ofen.
Und ich finde, am besten schmecken sie immer an dem Tag, an dem man sie gebacken hat.