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Spaß im Winter

Ach, der Winter kann so schön sein: Genussvolle Winterspaziergänge, Schneemann bauen, rodeln und Glühwein trinken am Schneefeuer. Doch was mir gefällt, ist ja leider nicht der Maßstab. Mit all diesen schönen Dingen sind meine Kleinsten noch lange nicht zu begeistern.

Hier muss ich schon etwas tiefer in die Trickkiste greifen. Besonders Kinder im Alter von zwei und drei Jahren, die nicht mehr im Wagen sitzen aber auch noch nicht soviel Ausdauer besitzen, haben schnell genug von diesem kalten Wetter, dem Schnee der einfach kein richtig schöner Schneemann werden will und der Rodelpiste die nach zweimal hoch und runter eh viel zu anstrengend ist.

Da ist der Schneeball zum lecken als  Eis viel spannender, besser noch: hinlegen und die Zunge direkt hinein in die tolle weiße Masse. Eiszapfen können so schön zwischen den Zähnen knacken und so regenbogenbunt in der Sonne glitzern. Und die vielen Spuren, die man entdecken und auch selber machen kann, sind faszinierend. Die kleinen Sternchen, die auf der Zunge schmelzen, wenn man das Pulver in die Luft wirbelt. Im Schnee wälzen, Formen eindrücken (am bekanntesten sind Adler oder Engel) Stöckchen stecken und in den kahlen Büschen verstecken. Und nach dem kleinen Gummibärchenpicknick geht’s wieder auf dem Schlitten nach Hause – aber natürlich auf dem Bauch oder Rücken liegend oder rückwärts sitzend – Hauptsache nicht langweilig werden. Und sollte es dann doch wieder zu schnell dunkel geworden sein, holt Mama die zwei kleinen Taschenlampen heraus, die in den Schnee hineinleuchten und ihn so schön verwandeln können. So haben wir fast jeden Tag Spaß, selbst wenn der Winter nicht zu enden scheint. Das Schönste daran ist, dass die Kinder mir immer wieder neue Entdeckungen zeigen, die ich schon lange vergessen oder sogar ohne sie nie kennen gelernt hätte.

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