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Against cold

Abwehrkraft und Vitamine

In den Wintermonaten versucht man mit allerlei künstlichen Vitaminen in Tablettenform oder aus der Flasche einer Erkältung entgegenzuwirken. Ehrlich gesagt, ich bin kein Fan davon. Ich denke, sich auf einen Schlag die geballte Kraft von 20 Vitaminen oder mehr zu geben, kann nicht die gewünschte Wirkung erzielen. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, und in der Winterzeit eine Portion Obst oder Gemüse mehr, sollte für eine gesunde Abwehrkraft ausreichen. Das Angebot ist jetzt sehr vielfältig.
Trotz Vitamine und Co. ist eines natürlich klar: Anstecken kann man sich in der Erkältungs-Saison immer. Heute möchte ich Ihnen gern ein heißes Getränk empfehlen, dass in der kalten Jahreszeit für innere Wärme und einen ordentlichen Vitaminschub sorgt. Es trägt den Namen „Against cold“. Den Namen habe ich mir nicht selbst ausgedacht, dieser stammt von der Getränkekarte eines thailändischen Restaurants. Die Zutaten sind überschaubar und sind von mir nach eigenem Geschmack zusammengestellt:

Für eine Tasse/einen Pott/ein Teeglas benötigen Sie:
・    eine halbe Limette (vierteln) oder nur den Limettensaft verwenden
・    2 Teelöffel braunen Zucker oder Honig
・    zwischen 5 und 10 dünnen Scheiben frischer Ingwer

Alle Zutaten in das Trinkgefäß geben. Natürlich können Sie hier variieren und je nach Geschmack und Vorlieben mehr oder weniger von allem dazugeben). Die Zutaten ein bisschen vermischen und am besten die Limetten-Stücke und den Ingwer zerstampfen, so dass der Saft ausgepresst wird.
Mit kochendem oder heißen Wasser übergießen und etwas ziehen lassen. Noch einmal umrühren und bei Trinktemperatur genießen.
Kommen Sie gut durch die Erkältungszeit!

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Erntezeit für Beifuß

Blick auf die Ausbeute: Frischer Beifuss

Beifuß ist in der heutigen Zeit kaum noch als Heilpflanze bekannt. So galt Beifuß etwa als Mittel bei Nervenkrankheiten, Epilepsie, Veitstanz und Hysterie – aber dass ist wohl schon sehr lange her.
Heute erhält man in der Apotheke Beifuß zur Verwendung in der Küche oder als Teeaufguss – anzuwenden bei Frauenleiden. Ich selbst kenne Beifuß nur als Würzkraut, das unbedingt zum Gänse- oder Entenbraten gehört: Es trägt zum Wohlgeschmack bei und es gehört in unserer Familie einfach zum traditionellen Gänsebraten am ersten Weihnachtsfeiertag. Dass Beifuß verdauungsfördernde Eigenschaften hat und so zur Bekömmlichkeit eines fetten Essens beiträgt, haben jetzt erst meine Recherchen ergeben.

Auch wenn es Beifuß das ganze Jahr über in der Apotheke und in der Weihnachtszeit auch „frisch“ im Supermarkt  gibt – es geht doch nichts über die eigene Ernte! Im Juli ist Erntezeit für Beifuß.
Beifuß ist fast überall zu finden und eigentlich schnell zu ernten und zu verarbeiten. Er wächst meist an Wegrändern – sowohl in der Stadt als auch auf dem Land; er wächst hoch (mind. 1 m) und ist deshalb kaum zu übersehen. Mehr zum Aussehen können Sie hier nachlesen (inkl. Abbildungen).
Geerntet werden die Rispen oder Stengel, die reichlich Blütenknospen tragen. Der Beifuß darf also noch nicht blühen! Ich entferne dann, so gut es geht, die Blätter von den Stengeln. Zum Trocknen wird der Beifuß gebündelt aufgehangen, an einem trockenen, kühlen, schattigen Platz. Bitte nicht in die Sonne hängen! Nach dem Trocknen kommt der Beifuß in ein geschlossenes Glas, welches erst wieder am 25. Dezember geöffnet wird.