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Lavendel: Nicht nur eine Urlaubserinnerung

Lavendel liegt in der Luft...

Wie gern erinnere ich mich an unseren Sommerurlaub: Jeden Tag Sonne, die schöne blaue Adria, keine Wolke am Himmel, alles läuft weniger hektisch, es duftet nach Rosmarin, Lorbeer, Lavendel und der uns immer begleitende, beruhigende Gesang der Zikaden. Einfach ideale Bedingungen, um die Seele baumeln zu lassen.

Ist man wieder zu Hause angekommen, möchte man möglichst noch lange vom Urlaub zehren, sich an alle Erlebnisse, Bekanntschaften, an die schmackhafte Urlaubsküche, den einmaligen Sternenhimmel und die wunderbaren Düfte erinnern. Deshalb zählen wir wohl in diesem Jahr auch wieder 300 Fotos (ein Hoch auf die Digitalkamera), vom Strand eingesammelte Muscheln, Muschelbruchstücke, Steine, Hühnergötter, Treibholz, Scherben und nicht zu vergessen Lorbeerblätter und Lavendel zu unseren wertvollsten Urlaubsmitbringseln.

Lavendel gab es in diesem Jahr reichlich und es war auch der richtige Zeitpunkt für die „Ernte“. So haben wir den gerade verblühten Lavendel abgeschnitten (dann entwickelt er den stärksten Geruch) und während unseres Urlaubs trocknen lassen. Zu Hause wurden dann die Blüten vom Stängel abgestreift und in kleine Baumwollsäckchen gefüllt. Die Säckchen habe ich mir aus einem Baumwoll-T-Shirt hergestellt. Dafür einfach entsprechend große Vierecke ausschneiden, eine passende Menge Lavendelblüten darauflegen, und das Ganze dann zu einem Säckchen zusammenschnüren. Diese Duftsäckchen einfach im Kleiderschrank, in den Schubladen der Kommode etc. verteilen. So duftet es noch lange nach Urlaub, beruhigt die Seele und vergrault ganz nebenbei auch noch die Motten im Schrank. Ab und zu sollten Sie das Duftsäckchen leicht „kneten“, so wird wieder neuer Duft verströmt.

Flügelschläge im Februar – Erster Teil

Heringsdorfer Entenschnabel

Der Antrieb fehlt. Die Tage werden zwar schon länger und auch die Amseln geben sich am frühen Morgen redlich Mühe mit ihrem kleinen Konzert. Aber im Februar ist eben der Winter immer noch präsent und die Wartezeit bis zum Frühling kommt einem jetzt unendlich lang vor. Jedes Jahr um diese Zeit empfinde ich diese Ungeduld und frage mich, wie halte ich das bloß noch aus, bis sich die „Märzensonne“ zeigt und ich ihre wohltuende Wärme genießen kann? Bis dahin muss man sich irgendwie selbst Freude, Licht und Wärme schaffen. OK, dass ist schon mal ein guter Vorsatz. Aber kriegt man das jetzt mit erhöhtem Schokoladenkonsum, einem Grünkohlkuchen, Glühwein o.ä. hin? Nee. Energie kommt jetzt aus Dingen, die man den ganzen Winter lang nicht gemacht oder gesehen hat oder auch aus einem Kurzurlaub. Und genau das habe ich in den letzten Tagen und Wochen ausprobiert und habe mir tatsächlich damit ein paar seelige Momente geschaffen.

Hier nun der erste Tipp: Im Winter kann man z.B. in Heringsdorf – auf der Insel Usedom – zu wirklich günstigen Preisen ein paar Tage verbringen. So verbrachte ich mit meiner Familie vier unendlich lange Tage in einem Hotel am verschneiten und vereisten Ostsee-Strand. Wir hatten ein Appartment mit Schlaf-, Kinder-, Wohnzimmer, Küche und Bad mit Whirlpool-Badewanne. Wir verzichteten auf das Hotelfrühstück – dafür durften die Kinder in der selbstgebauten „Bude“ frühstücken. Im Übernachtungspreis war der tägliche Aufenthalt in der hoteleigenen Wellness-Oase inbegriffen. Das heißt: 15 m Schwimmbecken; extrem erholsame Saunen; wenn man wollte: Fitness, Massagen, Kosmetik usw. Was waren das für Tage! Vormittags 2 bis 3 Stunden am Strand spazieren, Enten und Möwen füttern; Mittagessen; umziehen und rein ins warme Bad oder ins 65 Grad warme Laconium. Die Kinder hatten schon am frühen Abend Schlafbäckchen, wie ich sie schon lange nicht mehr gesehen habe. Und ich bin auch sehr stolz auf mich, dass ich dieses Mal nicht verzichtet habe und mir sogar etwas für meine Schönheit geleistet habe. Ich glaube, dass wird zur Tradition: Ostsee im Februar!

Im zweiten Teil gibt es ein Rezept und einen Tipp für Schokoladengenuss ganz ohne Reue.

Endlich Urlaub – und alles durcheinander

Die Kinder haben den Tisch gedeckt ;o)

Also irgendwie ist es immer wieder ein Phänomen!

Da freut man sich auf ein paar entspannte, freie Tage mit Mann und Kindern zu Hause und dann geht alles drunter und drüber! Der Mann ist schlecht gelaunt, weil er überarbeitet ist, nicht abschalten kann und mit der „neuen“ Rolle als temporärer Full-Time-Papa und -Ehemann einfach überfordert ist.
Die Kinder sind unruhig und quengelig weil Mama und Papa ständig in der Wohnung herumwuseln, damit endlich alles fertig ist und man die Beine hochlegen kann.
Urlaub ist es für die Mama ganz und gar nicht, da es mehr Arbeit macht, dem Papa auf einfühlsame Weise zu erklären, wie der Haushalt funktioniert, als täte sie es selbst. Weiterlesen