Autoren

Rita

Was macht eine Berlinerin und überzeugte Großstädterin in einer französischen Kleinstadt? – Vor jetzt schon über 2 Jahren hat es mich privat und beruflich nach Westfrankreich verschlagen und noch immer bin ich begeistert von den neuen, aber auch alltäglichen Eindrücken und dem anderen Lebensstil – in der Fremde, aber auch „auf dem Lande“, fernab der Metropolen. Durch meine Selbständigkeit hat sich außerdem mein Alltag im Vergleich zu meinem Angestelltendasein in Berlin radikal geändert. Ich lebe anders, esse anders, pflege meine sozialen Kontakte anders und meine Familie hat einen neuen Stellenwert bekommen.

Diese neuen Erfahrungen und die Veränderungen, die sie für mich und meine Familie bedeuten, möchte ich gerne mit anderen teilen.  Ich freue mich auf die ersten Beiträge und brenne auf einen regen Austausch!

Sila

  • deutsch-türkische Kreuzung mit Zuhause in Kreuzberg-Berlin
  • freischaffende Psychologin mit großen Freiheitsidealen
  • endlos liebende Mutter einer unendlich liebenswerten Tochter
  • glückliche Ehefrau eines Glücksgriffs
  • einzige Tochter einzigartiger Eltern
  • treue Freundin einer Hand voll teurer Freunde
  • leidenschaftliche Esserin mit aufrichtigem Mitleid für Pflichtesser
  • im Geiste unbedingte Ästhetin – im Alltag bedingt konsequent

Carla

Ein ehemaliger Großstadtjunkie, leidenschaftliche Designerin mit Liebe zum wilden Leben wird Mutter und Ehefrau aus Leidenschaft in der abgeschiedenen ländlichen Idylle. Ich habe mir meine kleine Lebensoase geschaffen und neue Zeitinseln zum Leben und Arbeiten sind entstanden.
Ich liebe das Leben, die Liebe, den Genuss, die Menschen, die Ruhe der Natur und das Pulsieren einer Großstadt. Über all das und was mein tägliches Leben noch glücklicher, einfacher und schöner machen kann, möchte ich mich hier mit Euch austauschen.

Nina

Mein Vater Koch, meine Mutter Köchin, meine Oma lernte in „feinem Hause“ in Berlin das Kochen und das Hauswirtschaften und meinen Opa besuchte ich manchmal in „seiner“ Molkerei. Und so verbinde ich mit meiner Kindheit und dem Erwachsen werden ganz viele Erinnerungen und Bilder, die natürlich etwas mit Essen, Kochen, (Vorrats-)wirtschaften, anstrengender Küchenarbeit, einer vollen Speisekammer, frisch gebackenem Landkuchen, jeder Menge Einweckgläser, riesigen Backblechen, frischer Butter, einer weißen Wolke aus Quark, Stapeln von Tellern und Töpfen, die noch geputzt werden müssen, einen Garten mit allem möglichen Obst und Gemüse und noch vieles mehr zu tun haben. Meiner Oma habe ich oft geholfen, wenn sie für große Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern auf dem Lande gekocht und gebacken hat. Das war immer viel Arbeit, hat nicht immer Spaß gemacht – aber ich bewundere sie heute für ihre Kraft und die Fähigkeit, mit einfachen Zutaten eine sehr wohlschmeckende Hausmannskost zu zaubern, alle Reste irgendwie zu verwerten, das Essen zu schätzen und die richtigen „Reserven“ in Kühlschrank und Speisekammer zu haben.

Auch ich bevorrate mich – sehr zum Leidwesen meines Mannes, sehr zur Freude meiner Kinder. Ich liebe die einfache Küche und koche leider nicht so „fein“ – wie es meine Eltern können. Ich liebe es, Zeit für die Planung und Vorbereitung eines tollen Mittagessens zu haben, bin immer auf der Suche nach guten Kochbüchern und alten Rezepten. Und ich kann beim Essen wirklich genießen – und dabei muss es sich nicht um ein Sterne-Menü handeln.

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