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Apfelchips

Apfel - cross

Apfel – cross

In einer aktuellen Ausgabe eines Kinder-Magazins (jawoll – in Papierform!), fand mein Sohn Rezepte für gesunde, selbstgemachte Chips. Die Apfelchips mussten wir gleich ausprobieren. Kann ich nur empfehlen! Schmeckt wahnsinnig gut, wird in Sekundenschnelle weggeputzt (leider) und dauert in der Herstellung (auch leider) etwas lange… Hier das Rezept:

Bio-Äpfel waschen, das Kerngehäuse entfernen, halbieren und dünne Scheiben hobeln (mit Schale). Die dünnen Scheiben mit frisch ausgepresstem Zitronensaft vermengen und danach nebeneinander auf ein leicht gefettetes Backblech oder noch besser auf den Rost (auch mit Öl dünn bepinselt) legen. Im Umluftofen passen ein Backblech und ein Rost gleichzeitig hinein.

Den Ofen auf 80 Grad einstellen und mindestens eine Stunde die Apfelscheiben trocknen lassen. Ab und zu überprüfen, ob die Chips fertig – also cross sind.

Im Sommer sollte man dann auf so viel Energie doch eher verzichten und dicker geschnittene Apfelringe, auf einem Backblech ausgebreitet, in der Sonne trocknen lassen. Die machen auch süchtig!

Schneller gesunder Nachtisch für Kinder

Obstkompott

Gesunder süßer Nachtisch

Herbstzeit ist Erntezeit, auch wenn die spätsommerlichen Augustäpfel schon den ersten Apfelhunger gestillt haben, sind die meisten Apfelsorten nun im September/Oktober so richtig erntereif. Auch die Birnen fallen von den Bäumen und sind so überreif, dass sie kaum zu lagern sind.
Also wird ganz schnelles klassisches Fallobst-Kompott gekocht. Es ist himmlisch einfach, lecker und frisch. Klar sind nicht mehr so viele Vitamine nach dem aufkochen drin, aber ich weiß wenigstens genau, was drin ist. Nur Obst, Honig und Wasser.

Ob man die Früchte schält oder nicht, sollte man je nach eigener Vorliebe selbst ausprobieren, doch Achtung: Birnen haben meist eine sehr harte Schale. Ich lasse sie immer dran, da ich die Inhaltsstoffe der Schale behalten möchte. Selbst die Kinder essen es gerne so.
Also die Äpfel und Birnen werden nach Bedarf geschält, ausgeschnitten und in kleine daumendicke Stücke geschnitten. Zwischendurch mit dem Saft einer halben Zitrone beträufelt und soweit mit Wasser aufgegossen dass sie gerade ganz locker im Wasser schwimmen können. Dann kommen 2-3 Eßlöffel Honig, eine Prise Nelkenpulver und nach Geschmack zwei bis drei Brisen Zimt dazu. Das ganze wird kurz aufgekocht und höchstens fünf Minuten – je nach gewünschter Bissfestigkeit – köcheln lassen.
Nach dem abschmecken solang es noch heiss ist, entscheidet jeder selbst wieviel Honig oder brauner Rohrzucker noch dazu kommt.
Serviert wird mit selbstgekochter Vanillesoße-oder Pudding.

Sollte es sehr viel Apfelkompott geworden sein, kann es ganz einfach in sterilisierten Schraub-Einweckgläsern eingeweckt werden. Es muss heiss in die Gläser gefüllt werden, 2cm müssen bis zum Rand frei bleiben, damit sich das Vakuum bilden kann. Mit frischem Küchentuch eventuelle Kleckse vom Rand wischen. Schraubdeckel drauf, umdrehen und kopfüber langsam abkühlen lassen.
Die Gläser können ganz einfach sterilisiert werden: Gut abgewaschene Gläser mit den abgeschraubten Deckeln einige Minuten im Backofen bei 130 grad stehen lassen.

Guten Appetit!

Trockene Haut im Winter

Weisses Gold im Bad

Eigentlich haben meine Kinder und ich eine sehr einfache und unkomplizierte Haut. Wäre da nicht der lange Winter hier in Deutschland. Die ständige trockene Heizungsluft, oder der trockene kalte Frostwind: der extreme Wechsel zwischen Warm und Kalt machen die Haut trocken, spröde und gereizt.
Das Gesicht sieht fleckig, fahl und eben einfach nicht so schön gesund aus. Es entwickeln sich sogar an einigen Stellen am Körper kleine trockene Stellen.

Meine Geheimwaffe ist mein weisses Gold – das Salz!
Hört sich erstmal komisch an, ist aber sehr effektiv!

Es muss kein teures Bade-Salz sein, sondern es genügt das handelsübliche Meersalz aus dem Discounter welches ich auch zum Kochen verwende. Meersalz ist weitestgehend naturbelassen und liefert somit noch viele Mineralien im Gegensatz zu dem einfachen Kochsalz.

Immer wenn die KInder baden, gibt es eine Extraportion Salz hinein. (Für eine 1/3 gefüllte 100l-Badewanne sind das ungefähr 150 g für ein Kinderbad.) Es kann ruhig so salzig wie Ostseewasser schmecken. Und die Haut ist nach dem Bad so schön weich und samtig, als wäre sie frisch gecremt. Das kann man auch schon bei den ganz kleinen Babies machen, wenn man nicht zuviel Salz nimmt. Es besteht dann auch nicht die Gefahr, dass es in den Augen brennt, denn unsere Tränenflüssigkeit ist auch leicht salzig und verträgt Salzwasser somit besser, als einfaches Leitungswasser. Einfach darauf achten dass die Haut immer wieder mit dem Salzwasser benetzt wird. Danach die Haut nur trocken Fönen oder lufttrocknen lassen, nicht abtrocknen! Man braucht dann keine Creme oder Lotion mehr, die die zarte Haut meist noch zusätzlich belastet.

Für mich selbst gibt’s das Hardcore-Programm. Im Badewasser werden 300g Meersalz aufgelöst. Ein wenig Salz auf den feuchten Händen verreiben und dann auf das feuchte Gesicht streichen und immer wieder nachfeuchten. Der Körper wird richtig mit Salz abgepeelt: Ein kleines Häufchen auf die feuchte Hand und dann die feuchte Haut einreiben – Dauer und Intensität, je nach Hautempfindlichkeit. Zusatzeffekt: Danach sind auch die Hände wunderbar weich.
Das hört sich jetzt unappetitlich an, aber liegt man nun mindestens eine halbe Stunde in solch einem Salzbad, wird man sehr erstaunt sein, wie grau und trübe das Badewasser wird. Daran erkennt man, wie sehr der Körper durch das Salz im Bad angeregt wird sich über die Haut zu entgiften und zu entschlacken.
In der Sauna potenziert sich die positive Wirkung des Salzes natürlich noch.

Aber auch hierfür benutze ich mein weisses Gold:

Die tägliche Katzenwäsche am Waschbecken für die Kinder.

Im Sommer, wenn die Haut tagsüber ständig mit LSF-Cremes eingerieben wird und all der Staub aus Luft und Sandkasten besonders gut festklebt, ist das tägliche kleine lauwarme Salzwasserbad am Abend die beste Hautbehandlung für die Kleinen.

Für die Mutigen: Wenn sich ein Schnupfen ankündigt, oder wenn morgens die Nase einfach nur trocken ist: einen halb vollen Becher lauwarmes Salzwasser in kleinen Schlückchen auf die hohle Hand gießen und immer wieder mit der Nase einsaugen. Keine Angst es ist nicht so unangenehm wie es sich anhört!

Steigerung: Wenn der Schnupfen schon da ist, bringt eine Nasendusche mit entsprechendem Gerät – gefüllt mit Salzwasser- morgens und abends große Heilerfolge!

Und auch für die Frostbeulen: Kalte Füsse in ein warmes Salzwasser-Fußbad stecken und schon wird der ganze Körper warm!


Weisses Gold im Bad

Heiß und fettig – knuspriges Hähnchen mit Pommes sautées

Brathähnchen mit Pommes sautées

Brathähnchen mit Pommes sautées

Als Kind habe ich Hähnchen mit Pommes geliebt und auch heute esse ich die knusprigen Broiler immer noch richtig gern. Die – zugegeben – etwas fettigen Fritten ersetze ich allerdings durch in der Pfannen sautierte Kartoffeln. In Frankreich gehört das Rezept seit Generationen zu den klassischen Familien-Gerichten, meist kombiniert mit einem grünen Salat.

Zutaten

  • 1 Hähnchen (ca. 1,5 kg)
  • Butter
  • 1-1,5 kg festkochende Kartoffeln
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung des Hähnchens

Garzeit: 18 Minuten pro 500g plus 18 Minuten, bei 200°C

In der Regel haben Hähnchen im Vergleich zur Ente relativ wenig Eigenfett, vor allem, wenn Sie ein Freiland-Hähnchen nehmen. Damit das Fleisch nicht zu trocken gerät und schön zart bleibt, ist es daher wichtig, es während der Garzeit regelmäßig mit dem Bratensaft zu begießen. Außerdem können Sie das Hähnchen mit ein paar Stückchen Butter garnieren und eine halbe Zwiebel oder Zitrone in das Innere des Hähnchens geben, bevor Sie es in den Ofen schieben.

  1. Salzen und pfeffern Sie das Hähnchen innen und außen großzügig. Binden Sie die Keulen mit einem Lebensmittelfaden zusammen oder stecken Sie die Enden der Keulen unter die Haut vom Bürzel. Legen Sie das Hähnchen auf das Gitter der Bratform und garnieren Sie es mit der Butter.
  2. Lassen Sie das Hähnchen nun im Ofen garen und vergessen Sie nicht, es regelmäßig zu begießen. Drehen Sie das Hähnchen nach 15-20 Minuten um und lassen Sie es genauso lange auf der anderen Seite grillen. Drehen Sie es danach wieder auf den Rücken bis zum Ende der Garzeit.
  3. Das Hähnchen ist gar, wenn sie es aus der Bratform heben und der aus dem Hähnchen tropfende Bratensaft klar ist.

Tipp: Sie können das Hähnchen variieren, indem Sie unter die Haut Salbei-Blätter geben, die dem Braten einen besonders milden würzigen Geschmack verleihen. Und natürlich können Sie den Bratensaft mit etwas Mehl, Salz und Pfeffer zu einer leckeren sämigen Soße verarbeiten. Aber auch klar schmeckt sie sehr gut.

Pommes sautées

  1. Waschen und schälen Sie die Kartoffeln und schneiden Sie sie anschließend in Würfel.
  2. Erhitzen Sie eine große beschichtete Pfanne und geben Sie etwas Olivenöl hinein (1-2 EL, wer es fettiger mag, gern auch mehr). Geben Sie die Kartoffelwürfel hinzu, sobald das Öl heiß ist (vorsicht, nicht zu stark erhitzen). Der Boden der Pfanne sollte bedeckt sein. Braten Sie nun die Kartoffeln von allen Seiten kräftig an. Wenden Sie die Kartoffeln nicht zu früh, sie sollen ruhig ein bisschen brutzeln.
  3. Wenn sie rundum goldgelb sind, können Sie die Temperatur herunterschalten und die Kartoffeln 20-25 Minuten durchziehen lassen, damit sie im Innern richtig gar werden. Geben Sie kurz vor dem Servieren nach Geschmack Salz (am besten Meersalz) über die Kartoffeln.

Aus Omas Trickkiste: Das beste Hustenmittel

Jetzt im Herbst geht es wieder los mit den ewigen Erkältungskrankheiten. Wir sind immer ganz besonders erfreut, wenn eines unserer Kinder solch ein „nettes Souvenir“ mal wieder vom Kindergarten mitbringt. Diese Exemplare sind besonders hartnäckig, unangenehm und kräftezehrend.

Früher, als ich noch kinderlos war, habe ich eine Erkältung einfach so, ohne Mittelchen, mit ein bisschen Tapferkeit durchgestanden: 3 Tage kommt`s, 3 Tage bleibt`s und 3 Tage geht’s…

Aber so aggressiv wie diese mutierten Kita-Viren-Infektionen und Erkältungen, war noch keine Erkrankung bei mir. Und das berichten auch alle in meinem Umfeld, die sich in solch einer Situation bei uns angesteckt haben. Unsere Großeltern waren noch nie so schlimm erkältet, bevor sie sich bei ihren Enkeln angesteckt hatten.

Die vorwiegend pflanzlichen Medikamente, die die Kinderärzte verordnen, helfen im Wesentlichen ganz gut bei der allgemeinen Heilung der Erkrankung. Ich habe allerdings noch keinen richtig guten Hustenstiller für die Nacht gefunden, der einigermaßen schmeckt und auch wirkt.

Aber als Mutter macht Not immer wieder erfinderisch. Also werden Nacht für Nacht und Erkältung für Erkältung alle Hausmittelchen meiner Oma ausprobiert, die ich noch in Erinnerung habe. Weiterlesen

Fruchtiger Eistee an heißen Tagen

Hitzefrei mit Früchte-Eistee

Sobald es im Sommer eine länger anhaltende Hitzewelle gibt, hat man meist kaum noch Appetit. Was soll man essen? Keine Lust etwas zu kochen! Keine Lust auf kalte Küche! Was soll man trinken? Immer nur Wasser, Saft, Schorle, Limonaden. Und das Bier oder den Wein kann man wahrscheinlich erst lange, nachdem die Sonne untergegangen ist genießen. Von älteren Menschen habe ich sogar schon sehr oft gehört, dass sie gar nicht mehr wissen, was und wie viel sie noch trinken müssen – es wird ja eh nicht besser. Auch den Kindern muss man genügend zu Trinken anbieten – aber auch da sind die Geschmäcker verschieden und etwas gesundes, möglichst zuckerfrei sollte es dann aber doch sein.

Der klassische Eistee wird aus Schwarztee gemacht; allerdings wollte ich diesen nicht meinen (Klein-)Kindern zum Trinken anbieten. Und so habe ich einen Eistee aus einem Früchtetee probiert. Sehr lecker und erfrischend! Dafür habe ich eine Kanne Früchtetee der Sorte „Rote Grütze“ (losen Tee) gekocht und diesen zum Abkühlen ins kalte Wasserbad gestellt. Man kann den Tee natürlich auch am Vortag kochen und im Kühlschrank schon eine Nacht kalt stellen.
Dann kommen nur noch ein paar Zitronenscheiben oder Orangenscheiben und Eiswürfel dazu –  fertig ist das erfrischende Getränke für jung und alt.

Wenn der Eistee doch etwas süßer sein soll, dann kann man in den noch heißen Tee Honig dazugeben.

Selbstgemachtes Unikat: Die Kinder-Garderobe

Kindergarderobe

Arbeiten an der Kinder-Garderobe

Es muss schon bald zwei Jahre her sein, dass ich im Fernsehen eine dieser Doku-Soaps gesehen habe, bei denen ganze Häuser oder (damals noch) Wohnungen saniert, renoviert und obendrein noch komplett neu eingerichtet wurden. In Maßen und mit etwas Abstand genossen – finde ich solche  Sendungen grundsätzlich immer sehr interessant und inspirierend. Anderen „in die Stube zu gucken“ macht einfach Spaß und lässt mich immer zu dem Satz hinreißen: „Das ist eine gute Idee – dass könnten wir doch auch machen.“ Zugegeben – ich habe bis heute genau eine einzige Idee auch tatsächlich umgesetzt: Die Kinder-Garderobe.
Die Idee stammt aus der Sendung „Zuhause im Glück“ auf RTL2. Leider konnte ich die Anleitung auf den Bastelidee-Seiten nicht finden, so dass hier nun selbst eine Anleitung schreibe:

  1. Kaufen Sie sich eine einfache Garderobe/Hakenleiste aus Holz vom Baumarkt (je nach Modell zwischen 3 und 5 Euro).
  2. Je nachdem, welche Charaktere aus einem Buch, einer Zeitschrift oder dem Fernseher Ihr Kind am liebsten mag, sammeln Sie davon kleine und größere Bilder aus Zeitschriften, Verpackungen, Aufkleber etc. (Piraten, Ritter, Fußball, Petterson & Findus, Indianer, Lilli Fee usw.)
  3. Schneiden Sie ganz viele Bilder oder auch Buchstaben/Text aus. Diese sollen dann auf die Garderobe geklebt werden.
  4. Rühren Sie sich Tapetenkleister ein. Ein leeres Marmeladenglas voll, reicht vollkommen aus.
  5. Kleben Sie nun – dicht an dicht – die ausgeschnittenen Motive auf die Holzgarderobe. Gehen Sie nicht zu sparsam mit dem Kleister um. Keine Angst davor, dass sich das Papier wellt. Das ist wie beim Tapezieren: Nach dem Trocknen liegt das Papier schön an.
  6. Mit Acrylfarben oder dem Tuschkasten Ihres Kindes können Sie jetzt noch die Köpfe der Haken bunt oder in nur einer Farbe bemalen.
  7. Nach dem Trocknen – am besten über Nacht – können Sie die Garderobe lackieren. Auch hier gibt es im Baumarkt kleine Dosen mit Klarlack (matt oder Glänzend). Nach dem Trocknen am besten gleich noch einmal Lack darüber, da die Garderobe ja täglich genutzt wird.

Die Kinder-Garderobe ist entweder etwas für einen gemeinsamen Bastelnachmittag oder auch ein schönes Geschenk für Nichte/Neffe oder eine Idee für den Kindergarten. Selbst für die ersten eigenen vier Wände könnte das ein echter Blickfang sein – dann natürlich mit anderen Motiven. Gern verweise ich auf noch mehr Basteltipps; hier nachzulesen bzw. nachzusehen (Video).